Der Aufstieg vom „Hammerstiel“ zum Grünsteingipfel ist stellenweise enorm steil. Der Weg führt bis kurz vor dem Gipfel durch Waldgebiet. An der Grünsteinhütte kann man direkt abbiegen Richtung Watzmannhaus. Ich empfehle aber, erst einmal auf den Grünsteingipfel zu steigen. Das ist von hier aus nicht mehr weit und man wird durch einen einmaligen Blick auf den Watzmann belohnt. Außerdem hat man hier schon mal einen Gipfel bestiegen und darf sich in das Gipfelbuch eintragen. Es liegt in einer Art Briefkasten am Gipfelkreuz.


Der Watzmann, vom Grünsteingipfel aus gesehen
Zurück zur Grünsteinhütte, über die weiße Wand zur Kührointalm. Hier ist auch ein Stützpunkt vom, ich glaube, technischen Hilfswerk. Es führt sogar eine schmale Straße hier herauf, die allerdings von normal Sterblichen nicht benutzt werden darf. Weiter in Richtung Falzalm. Der Wald hört dann auch bald auf und man wandert durch nackten Fels!
In unmittelbarer Nähe des Kleinen Watzmann überquert man den Ausläufer vom Watzmankar um dann auf einem, mit Drahtseilen gesicherten, Klettersteig zur Falzalm zu gelangen. Von dort geht es dann etwas weniger beschwerlich zum Watzmannhaus.

Das
Watzmannhaus
Grandiose
Kulisse beim Abstieg
Falls Sie vorhaben, dort oben zu übernachten, achten Sie bitte darauf, das das super Sonnen- Wetter nicht mit einem Bayerischen Feiertag zusammenfällt und Sie nicht zu viel Zeit mit fotografieren vertrödeln. Es kann möglich sein, das die Schlafplätze ausgebucht sind und Sie außerplanmäßig den Rückweg antreten müssen :-(
Ein erneuter Aufstieg am Tag darauf verbietet einem der Stolz (und auch der Muskelkater in den Schienbeinen) .