Herbst 2003
Auf den Jenner rauf kommt man ganz bequem mit der Seilbahn. Ganz früh morgens, gleich wenn die Bahn ihren Dienst beginnt, ist die Fahrt am schönsten. Die Nebelschwaden, die über dem Königssee liegen, werden von den Gondeln der Jennerbahn durchfahren und der Blick wird frei auf die weite Landschaft. Von oben kann beobachtet werden, wie der Nebel vom See her den Grünstein umspült und sich dann weiter nördlich im Berchtesgadener Land auflöst.
Der kurze Weg von der Bergstation bis zum Gipfel bietet an vielen Stellen herrliche Aussichten. Halb zahme Alpendohlen betteln im Bereich der Seilbahnstation nach Futter.
Jennergipfel mit Mond (oben rechts)
Jenner (rechts) und Watzmann- Ostwand
Der Abstieg bis runter zum Königssee ist gut ausgeschildert und birgt auch keine besonderen Schwierigkeiten. Etwas verwirrend ist die Bezeichnung "Hochbahn" kurz vor dem Dorf Königssee. Es handelt sich hierbei um einen Strassen/ Wegnamen und keineswegs um die Seilbahn! Es geht ständig bergab und das garantiert einem, im abwärts gehen ungeübten, Flachlandtiroler wie mir dann schon einen ausgeprägten Muskelkater. Es empfiehlt sich, in den Tagen davor einige leichtere Touren zu machen (z.B. Eiskapelle, Obersee) um die Beine an diese „Strapazen“ zu gewöhnen. Belohnt wird die Mühe mit eindrucksvollen Berglandschaften, wie die folgenden Bilder zeigen.
Nur einen Schritt
entfernt zu einem kühlen Bad im Königssee :-)