Die Externsteine
Die
Hauptfelsen der Externsteine
Die Felsen wurden im Jahr 1093 von einem Paderborner Kloster gekauft. Wahrscheinlich waren es die Mönche, die hier Leiden und Sterben Christi in Stein gehauen haben (Felsengrab und Kreuzabnahmerelief). Die Entstehung, Zweck und Alter der Bildnisse und künstlich angelegten Grotten ist aber weitgehend umstritten. Teilweise ist von einer vorchristlichen Kultstätte die Rede. Auch wird davon geschrieben, das im Gebiet der Externsteine das größte Heiligtum der Sachsen, die Irminsul, gestanden haben soll, die im Jahre 772 von Karl dem Großen zerstört wurde. Die Externsteine wurden dann von ihm in ein christliches Heiligtum umgewandelt.
Das Kreuzabnahmerelief
und der Eingang zur Verbrennungskammer
Besonders in der NS- Zeit wurde versucht, den Felsen eine mystische Bedeutung als germanische Kultstätte zuzuschreiben.
Eine wissenschaftliche Auswertung findet sich auf der Seite: http://www.externsteine-online.de.
Zur Walpurgisnacht am 30. April und zur Sommersonnenwende am 21. Juni finden hier von den verschiedensten Gruppierungen und anderen interessierten oder neugierigen Personen spontane Treffen statt. Der Parkplatz und die Wiese vor den Felsen werden dann als Zeltplatz benutzt.
Neben dem Kreuzabnahmerelief sieht man die vergitterten Öffnungen der „Verbrennungskammer“. Der, ebenfalls vergitterte, Eingang wird „bewacht" von einem unvollendeten oder verwitterten (oder zerstörten) Relief, welches angeblich Petrus darstellen soll.
Der Steinsarg, oder Sargstein genannt, wurde einer Erklärung nach von den Mönchen des Klosters errichtet. Sie legten sich dort hinein, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Jesus sich im Sarg gefühlt haben muss.
Eine andere Erklärung zum Sinn des Sargsteins die ich gefunden habe beschreibt Erd- Adern, die sich in diesem Stein kreuzen. Es heißt, das auch wenig sensible Menschen optische Illusionen und psychische Effekte erleben, wenn sie sich hier hinein legen.