| Mehr vom Berchtesgadener Land Berchtesgadener Land 2010 März 2008 Für richtig schöne Winterbilder muss ein Hannoveraner schon recht weit fahren. Der Harz, sonst recht schneesicher, war in diesem Winter doch eher grün als weiß. Im Berchtesgadener Land hatte es im Februar geschneit und ich habe spontan ein Zimmer gebucht um meinen Resturlaub vom letzten Jahr dort zu verbringen. Die Ankunft war recht enttäuschend – kein Schnee, eher frühlingshafte Temperaturen.
Also Plan B: Ein Besuch in Salzburg. Das Wetter, trübe – kalt – regnerisch -grau, war alles andere als ideal um schöne Stadtfotos zu machen. Zudem scheint mir, das die Gebäude doch schon ein wenig renovierungsbedürftig sind. Die Burg auf dem Berg präsentierte sich in einem, dem Wetter angepassten, schmuddeligen Grau. Die kleinen, engen Seitenstraßen sind ganz gemütlich. Als es dann dunkel und noch kälter wurde, fing es an zu schneien. Die Vorfreude auf den morgigen Tag im Schnee ließ den trüben Tag in Salzburg schnell vergessen.
![]() Schmale Gassen in Salzburg Mozarts Geburtshaus
Es hat scheinbar die ganze Nacht über geschneit und das Berchtesgadener Land hat sich in ein Winter- Paradies verwandelt. Die Fahrt mit dem Schiff über den Königssee war trotz des Schneesturmes recht ruhig. Unangenehm wurde es, als am Kloster St. Bartholomä der Wind die Eiskristalle in die Augen schoss. Im Wald, auf dem Weg zur kleinen Kapelle Johann und Paul, war der Wind nicht so stark und das Wetter wurde stetig besser. Der Schnee wurde immer höher und an der Steigung kurz hinter der kleinen Kirche war dann auch Schluss. Der Schnee war einfach zu hoch!
Zurück am Kloster hatte der Schneefall aufgehört und zeitweise kam die Sonne durch, eine fantastische Stimmung.
Der Ort ist an einem Berg gebaut und es lohnt sich ohne Zweifel auch mal die „Oberstadt“ zu besichtigen. Der Stadtkern liegt auf mittlerer Höhe.
Fährt man vom Königssee zum Hintersee kommt man an der berühmten Dorfkirche in Ramsau vorbei.
Der Hintersee ist, auch im Winter, bequem zu Fuß zu umrunden da es keine größeren Steigungen gibt. Vom See aus in südlicher Richtung wandert man durch ein lang gezogenes Tal. Auf dem Weg kann man an einer Futterstelle Hirsche beobachten.
Diese Bergformation ist bereits vom Königssee aus zu sehen. Fährt man vom Königssee in Richtung Bad Reichenhall kommt man sehr dicht an der „Hexe“ vorbei und hat an vielen Stellen eine gute Sicht für schöne Fotos. Die schlafende Hexe |
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